Hexenwasser
Gleich in der Früh starteten wir unseren Ausflug und kamen nach 1,5 h in Söll bei der Bergbahn an. Dort halfen uns sehr freundliche und aufmerksame Mitarbeiter: innen beim Einstieg in die Gondeln. Oben angekommen bewunderten wir zuerst einmal diese wunderschöne Berglandschaft in Hochsöll. Dann begannen wir unseren Tag im Bienenhaus. Dort konnte man den Bienen direkt bei der Arbeit zusehen und das Innere eines Bienenstockes bestaunen. Manche trauten sich sogar durch den Dunkelgang und erlebten, wie es im stockfinsteren „Zuhause“ der Bienen ist.
Natürlich gibt es beim Hexenwasser auch Hexenbesen. Trotz mehrfacher Versuche gelang uns der Hexenflug noch nicht perfekt. Die Kirschen direkt vom Baum schmeckten sehr gut und das "Kirschkernspuckrohr" funktionierte einwandfrei.
Danach machten wir uns auf den Weg zum „Blauen Wunder“. Bei diesem Workshop zum Thema Wasser durften wir zuerst einmal einen Flusslauf aus Ton bauen. Wir bauten Uferbereiche, Steine, Bäume und viele Kurven in unsere Flüsse ein. Zum Schluss schauten wir, bei wem das Wasser schneller durchkommt. Die Kräuterhexe Nadja unterstützte uns kräftig dabei. Nina färbte das Wasser und erklärte uns welche Bereiche wichtig sind für die Tiere und Pflanzen der Flüsse. Danach durften wir Wasser in einem Zylinder in Bewegung versetzen. Dabei bildete der Sand am Boden wunderschöne Muster oder der Boden war trocken und wir staunten nicht schlecht. Auch die Versuche mit einem Wasserstrudel begeisterten uns alle. So ließen wir kleine Bälle auf dem Strudel tanzen und konnten beim gefärbten Wasser alles genau beobachten.
Nach einer Stärkung im Gasthof Hochsöll besuchten wir noch den kleinen Teich am Beginn des Wasser-Entdecker-Pfades. Zum richtigen Plantschen fehlte uns leider die Zeit. Um 14 Uhr traten wir wieder die Heimreise an. Es war ein sehr feiner und lehrreicher Tag beim Hexenwasser.



























